Tamron-Fotoschule - erster Teil: Goldene & Blaue Stunde

In der Dämmerung gelingen meist die stimmungsvollsten Aufnahmen - wenn man ein paar Kniffe beherrscht. Welche das sind, verraten wir Ihnen in der ersten Folge der Tamron-Fotoschule ...

Blaue Stunde - Dämmerung
Foto: Daniel Wohlleben

Ein gutes Foto lebt von Licht, Schatten und von Farben. In der Dämmerung zeigt sich dieses Trio von seiner besten Seite, denn je tiefer die Sonne steht, desto länger und stimmungsvoller die Schatten und desto weicher und wärmer auch das Licht. Das Bild von der Burgmauer in der Dämmerung (siehe oben) wurde mit der Kameraeinstellung 1/1 Sek; f/8; ISO 100 und Bildstabilisator aufgenommen.

Foto: Boris Gnielka
Hier: 1/250 Sek; f/5,6; ISO 100

Fotografen bezeichnen die Zeit kurz nach Sonnenauf- und kurz vor Sonnenuntergang auch als »Goldene Stunde«, sie verleiht vor allem Landschafts- und Porträtaufnahmen einen besonderen Glanz. Ganz im Gegenteil zur Mittagszeit, in der oft nur flaue Fotos ohne Tiefe gelingen. Kein Wunder also, dass viele Profis ihrer Kamera zwischen 11 Uhr und 15 Uhr eine Ruhepause verordnen und die Tour so legen, dass sie landschaftlich vielversprechende Orte vor der Dämmerung erreichen - und am besten dort auch übernachten.

Zumal mit der »Blauen Stunde« eine weitere Fotografen-Hochzeit lockt, und zwar kurz vor Sonnenauf- beziehungsweise kurz nach Sonnenuntergang. Dann färbt sich der Himmel blau-violett, was vor allem in Verbindung mit komplementären, gelben Lichtern eine sehr reizvolle Atmosphäre schafft: Eine Hütte, ein von innen beleuchtetes Zelt oder die vielen kleinen Lichtpunkte einer Ortschaft setzen Aufnahmen zur Blauen Stunde perfekt in Szene.

Tipps für gute Fotos in der Dämmerung

Für beste Resultate empfiehlt es sich, in der Dämmerung die Belichtungsautomatik der Kamera auszuschalten und Blende sowie Verschlusszeit manuell einzustellen – sonst wird das Foto meistens zu hell. Auch kann es gerade zur Blauen Stunde schnell verwackeln, denn das schwache Licht erfordert längere Belichtungszeiten und damit eigentlich ein Stativ. Doch das wiegt, ist unhandlich und schränkt ein. Zwar lässt sich der Lichtverlust durch Anheben von ISO-Zahl und damit der Sensorempfindlichkeit kompensieren, allerdings nur auf Kosten von Brillanz und Schärfe. Bei Objektiven mit integriertem Bildstabilisator, wie dem Reisezoom 18–400 mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD von Tamron, kann man sich solche Tricks ebenso sparen wie ein Stativ. Sie ermöglichen auch bei langen Verschlusszeiten knackscharfe Freihandaufnahmen.

Foto: Tamron Tamron Objektiv

Neu: Das Ultra-Tele-Megazoom

Das All-in-one-Objektiv für Outdoor- und Reisefotos von Tamron:

  • Brennweitenbereich von 18 bis 400 mm
  • VC-Bildstabilisierung (Vibration Compensation) für scharfe Bilder
  • Neuer HLD-Autofokus (high/low torque modulated drive): schnell, leise, präzise
  • Kompakt: 125 mm lang, Gewicht 710 g
  • Wetterfest abgedichtetes Gehäuse
  • Kompatibel mit der Tamron TAP-inKonsole für individuelle Einstellungen
  • Erhältlich für digitale Spiegelreflexkameras mit APSC-Sensor von Canon und Nikon

Das sagen unsere Leser über das neue Tamron-Objektiv