Fotografie

Tamron-Fotoschule - Teil 4: Detail- und Makrofotografie

Foto: Boris Gnielka

Wer durch große Landschaften wandert, verliert schnell den Blick fürs Kleine. Dabei geben Details großartige Fotomotive ab – und bringen Abwechslung in jede Präsentation: ob auf Social Media, dem Bildschirm oder im Fotobuch.

»Willst du dich am Ganzen erquicken, so mußt du das Ganze im Kleinsten erblicken«, reimte einst Johann Wolfgang von Goethe. Auch wenn der Dichter damit kaum Fotografen gemeint haben dürfte, sollten sie sich angesprochen fühlen. Vor allem Outdoor-Fotografen, die mit ihren Fotos eine Geschichte erzählen, ein Land, eine Region oder Reise ablichten.

Natürlich darf das große Ganze nicht fehlen: Menschen, Zelte, Hütten in toller Landschaft, Gipfel-Panoramen & Co. Doch erst mit Nahaufnahmen kleiner Objekte ergibt sich ein runder, stimmiger Gesamteindruck. »Details sind das Salz in der Suppe«, sagt auch Bergfotograf Ralf Gantzhorn. »Sie stehen im Kontrast zur Totalen und bereichern jede Präsentation oder Collage – ob auf Social-Media-Plattformen, im Fotobuch oder am Bildschirm.«

Foto: colourbox.de
1/1000 Sek; f/8; 200 mm

Dabei müssen es nicht immer Blumen sein, auch Wegweiser, Wanderstiefel beim Trocknen, Moospolster, auf dem Wasser treibende Blätter, Tannenzapfen, Beeren oder Pilze, Schmetterlinge, Käfer & Co. sorgen für viel Abwechslung. Viel Mühe kosten solche Aufnahmen nicht, auch Umwege sind oft nicht nötig, dafür aber ein waches Auge. Und ein Objektiv mit Makrofunktion, wie etwa das Tamron 18-400mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD.

Durch seine Naheinstellgrenze von nur 45 Zentimetern ergibt sich ein Abbildungsmaßstab von bis zu 1:2,9 – genug, um etwa einen Schmetterling formatfüllend aufs Bild zu bannen. Der eingebaute Bildstabilisator reduziert dabei die bei Nahaufnahmen immense Verwacklungsgefahr. Ohne Stabilisator sollte man für Makrofotos die Kamera auf ein Stativ schrauben oder zumindest abstützen, wozu sich ein Rucksack gut eignet.

Bei bewegten Objekten, wie im Wind wiegende Blüten, nützen allerdings weder Stativ noch Stabilisator, hier helfen nur kurze Verschlusszeiten. Die alte Regel, wonach sie dem Kehrwert der Brennweite entsprechen sollten – also bei 200 Millimetern 1/200 Sekunde –, gilt bei Nahaufnahmen nicht. Hier ist mehr als der doppelte Kehrwert nötig, also in diesem Beispiel 1/500 Sekunde. Dann werden die Details auch knackscharf – und noch reizvoller.

Foto: Tamron Tamron Objektiv

Neu: Das Ultra-Tele-Megazoom

Das All-in-one-Objektiv für Outdoor- und Reisefotos von Tamron:

  • Brennweitenbereich von 18 bis 400 mm
  • VC-Bildstabilisierung (Vibration Compensation) für scharfe Bilder
  • Neuer HLD-Autofokus (high/low torque modulated drive): schnell, leise, präzise
  • Kompakt: 125 mm lang, Gewicht 710 g
  • Wetterfest abgedichtetes Gehäuse
  • Kompatibel mit der Tamron TAP-inKonsole für individuelle Einstellungen
  • Erhältlich für digitale Spiegelreflexkameras mit APSC-Sensor von Canon und Nikon

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