30 Jahre outdoor - Ausrüstungshighlights

Produkte, die ewig halten: Die Favoriten der outdoor-Redaktion

Foto: Studio Nordbahnhof

In den vergangenen 30 Jahren testete outdoor mehr als 10.000 Produkte. Nur wenige sind so funktionell und langlebig, dass sie die Redakteure über Jahre hinweg voller Begeisterung auf Tour mitnehmen – weltweit und zu jeder Jahreszeit. Hier zeigen unsere Redakteure ihre Lieblingsprodukte.

Foto: Patrick Rosche
RALF BÜCHELER, outdoor-Onlineredakteur, spielt Baseball und singt.

Ralf Bücheler: Arc'teryx Alpha SV

Als Arc’teryx im Jahr 1998 die erste Alpha SV vorstellte, hielt die gesamte Outdoor-Branche den Atem an. Die Jacke aus Dreilagen-Gore-Tex steckte voller neuer Features wie nässefeste Zipper inklusive kleiner Abdeckhauben für die Schieber oder ein Kapuzenschild aus miteinander verklebten Stoffschichten.

Diese Details gaben der Alpha SV ihren unverkennbaren Look, der bis heute das Design von Outdoor-Kleidung prägt. Auch in puncto Funktion und Langlebigkeit setzte sie Maßstäbe. »Ich nutze meine seit Jahren und sie ist nicht kleinzukriegen«, sagt Online-Redakteur Ralf Bücheler, stolzer Besitzer des Arc’teryx-Flaggschiffes. (750 €, Gewicht: 490g)

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Mutter aller modernen Funktionsjacken: Arc'teryx Alpha SV

Seine Arbeit als Online-Redakteur weckte sein Ausrüstungsinteresse, analysiert er doch unter anderem auch, welche Tests besonders gut ankommen. Dadurch lassen sich die Themen stärker an den Leserinteressen ausrichten.

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FRANK WACKER, outdoor-Ausrüstungsredakteur, Equipment- und Hifi-Freak.

Frank Wacker: Hilleberg Keron 3 GT & Valandré Shocking Blue

Schon als Teenie lernte Frank Wacker durch Hifi-Zeitschriften, dass sich Produkte nur im direkten Vergleich und mit Hilfe von Referenzequipment beurteilen lassen. Diese Vorgehensweise prägt nun seit über 25 Jahren seine Arbeit für die outdoor-Ausrüstungsredaktion.

Die Referenz bei den Vierjahreszeiten-Tunnelzelten für zwei bis drei Personen heißt Hilleberg Keron 3 GT (4925 g, 1435 €). »Auf wochenlangen Wintertouren im hohen Norden trotzte es Schneestürmen, die uns von den Beinen rissen, und es begleitete mich auf einigen meiner schönsten Treks durch Island, Rumänien und Kanada«, so Wacker. Auch steht das Zelt im Nu und funktioniert nach über zehn Jahren noch bestens.

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Stabilstes Tunnelzelt und edelster Schlafsack: Hilleberg Keron 3 GT sowie Valandré Shocking Blue.

Unter den Daunenschlafsäcken beeindruckt ihn der prall gefüllte Shocking Blue Neo von Valandré (1320 g, ab 684 €, bis –19 °C) besonders. »Es gibt ein Handvoll erstklassiger Modelle, doch keiner ist so aufwendig gemacht. Hut ab!«, sagt Frank Wacker. Und statt um jedes Gramm zu feilschen, setzt der Hersteller auf robuste, langlebige Stoffe.

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KERSTIN ROTARD, outdoor-Reiseredakteurin, schraubt gerne an Motorrädern.

Kerstin Rotard: Exped Downmat TT & Vaude Hogan UL 2P

Zelttouren in Australien, Südafrika und Island oder Wintercampen bei minus 20 Grad, Reiseredakteurin Kerstin Rotard ist das ganze Jahr über auf Tour und gehört seit 2004 zur Redaktion. Neben gutem Kaffee – sie schleppt regelmäßig ihre Espressokanne mit – legt sie Wert auf eine gute Liegeunterlage.

»Klarer Favorit ist meine superbequeme Exped Downmat«, so Rotard. Außerdem hält einem die Luftmatratze dank dicker Daunenfüllung auch klirrenden Frost vom Leib. Die neueste Variante Downmat TT 9 (300 €, 1205 g, –30 °C) kann man dank sechs separater Schläuche sogar weiter benutzen, wenn einer ein Loch hat.

Aufmerksame Leser werden auch das Zelt von ihren Reisegeschichten kennen, packt sie das Vaude Hogan UL 2P (450 €, 1950 g) doch seit Jahren in den Rucksack. »Die Fotografen freuen sich über die knallige Farbe, ich mich über den erstklassigen Wetterschutz«, sagt Kerstin Rotard. Eine Person findet großzügig darin Platz, zur Not passen aber auch zwei Leute in die Leichthütte.

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Komfortmatten-Champ und solides Leichtzelt: Exped Downmat TT und Vaude Hogan UL 2P.

Aufmerksame Leser werden auch das Zelt von ihren Reisegeschichten kennen, packt sie das Vaude Hogan UL 2P (450 €, 1950 g) doch seit Jahren in den Rucksack. »Die Fotografen freuen sich über die knallige Farbe, ich mich über den erstklassigen Wetterschutz«, sagt Kerstin Rotard. Eine Person findet großzügig darin Platz, zur Not passen aber auch zwei Leute in die Leichthütte.

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KATHARINA HÜBNER, outdoor-Reiseredakteurin, mag Waldluft und Flow-Yoga.

Katharina Hübner: Houdini Power Hoody

Fleece zählt neben den wasserdichten, atmungsaktiven Materialien zu den großen Errungenschaften der Outdoor-Industrie. Ohne sie wäre der gesamte Bekleidungsmarkt um eine Innovation ärmer. Die ersten Fleecejacken kamen Anfang der 1980er auf den Markt.

Rund 15 Jahre später folgte die nächste Evolutionsstufe: Polartec Power Stretch, ein Elastikfleece mit glatter, leicht windabweisender Außenseite. »Für mich ein klarer Fortschritt, weil es die Bewegungsfreiheit verbessert. Außerdem trägt es sich dank des körpernahen Schnitts super unter der Regenjacke«, sagt Reiseredakteurin Katharina Hübner über ihr Power Hoody von Houdini (200 €), einen Power-Stretch-Klassiker.

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Kuschelpartner aus Stretchfleece: Houdini Power Hoody.

»Als ich es vor fünf Jahren testete, musste ich es kaufen«, so Hübner, die 2008 bei outdoor begann. Seither begleitet die warme Kuscheljacke sie auf Treks und Touren mit kühler Witterung – wie in Skandinavien oder England.

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BORIS GNIELKA, outdoor-Ausrüstungsredakteur, mag hohe Felsen und Hunde.

Boris Gnielka: Lowe Alpine Pro GTX, Crux AK 47 & MSR Reactor Stove

Seit über einem Vierteljahrhundert verbringt Boris Gnielka seine Freizeit am liebsten in den Bergen: beim Klettern und auf Hochtour. Der wasserdichte, aufs Nötigste reduzierte und dank Kevlarmaterial extrem robuste Tourenrucksack AK 47 von Crux gehört für ihn zur Grundausstattung.

»Kein anderer trägt sich so körpernah und gleichzeitig bequem«, sagt der Ausrüstungsredakteur, der schon als Student für outdoor schrieb. Das 1350 Gramm leichte Fliegengewicht begleitet ihn seit 2006, als er über den Rotgrat aufs Zinalrothorn kraxelte – seinen ersten 4000er.

Nicht ganz so lang dabei ist der Hochtourenstiefel Lowa Alpine Pro GTX. »Der erste voll steigeisenfeste Schuh, der sich wie ein Wanderstiefel trägt und mit dem sogar Kletterstellen bis zum 6. Grad drin sind«, so Gnielka, der das Leichtmodell (1590 g/Paar) auch mit auf Trekkingtour nimmt.

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Spitzentrio für Treks & alpine Touren: Lowe Alpine Pro GTX, MSR Reactor Stove, Crux AK 47

Hier kommt auch der MSR Reactor Stove zum Einsatz. »Mit seinem simplen Handling, dem frappierend geringen Verbrauch und den kurzen Kochzeiten hat mir der Reactor auf einem 16-Tage-Trek durch die nordschwedische Sarek-Wildnis die Vorliebe für Benzinkocher ausgetrieben«, sagt Boris Gnielka.

Das Besondere: Der schier unkaputtbare Kocher gibt die Hitze über ein Glühkissen ab, kommt also ohne Flamme aus und brennt – auch dank des nahtlos auf dem Brenner sitzenden Topfes – im Sturm ohne Mehrverbrauch oder Leistungsverluste. Das schafft kein anderes Modell.

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GUNNAR HOMANN, Geschäftsführender Redakteur, Boulderer und Buchautor.

Gunnar Homann: Deuter Futura 30 & Petzl Nao+

Gunnar Homann zählt zu den Urgesteinen der Redaktion: Schon 1994 schrieb er die ersten Reisegeschichten, heute kümmert er sich als Geschäftsführender Redakteur auch darum, dass der Laden läuft, und gibt Texten den letzten Schliff. In seiner Freizeit schreibt Homann Romane.

Seinen ersten Deuter-Wanderrucksack mit Netzrücken bekam er Mitte der Neunziger zum Test – und Homann nutzt ihn noch: Inzwischen transportiert er sein Kletterequipment darin. Zum Wandern bevorzugt er aber den aktuellen Deuter Futura 30 (29 l, 140 €), das bequemste und langlebigste Modell seiner Klasse.

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Starkes Duo: Wanderrucksack Deuter Futura 30 und Stirnlampe Petzl Nao+.

Weiteres Highlight für ihn: Stirnlampen. »Wer immer die Idee mit dem Stirnband hatte, vielen Dank«, so der Textchef. In der Petzl Nao+ (170 €) stecken die bis dato bahnbrechendsten Entwicklungen.

Ihr Sensor sorgt immer für perfekte Ausleuchtung – was störende Reflexionen minimiert und Strom spart. Auch lässt sich der Akku per Handyapp programmieren, etwa so, dass die Helligkeit in Abhängigkeit von der benötigten Brenndauer geregelt wird.

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